Cala Figuera

Cala Figuera, was deutsch übersetzt "Feigenbucht" bedeutet, ist Teil der Gemeinde Santanyí. Der kleine Ort liegt in der gleichnamigen Bucht an der Südostküste Mallorcas und gehört zur Region Migjorn. Von der Hauptstadt Palma ist er rund 60 Kilometer entfernt. Der nächste Nachbarort ist Santanyí, in dem sich der Verwaltungssitz befindet. Bevölkert wird das beschauliche Dörfchen von weniger als 800 Menschen, es zählt zu den idyllischsten Urlaubsorten an der Südostküste der Insel.


Entwicklung

In früheren Zeiten bildete das Fischerdorf mit seiner fjordartigen Bucht den Hafen von Santanyí. Von den beiden Wasserarmen Calo d´En Busques und Calo d´En Boira wird ein Y gebildet. Die erste Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1306. 1569 wurde der Wachturm Torre d´en Beu errichtet. Bis die ersten Wohnhäuser entstanden, dauerte es jedoch noch bis ins späte 19. Jahrhundert.
Im 20. Jahrhundert stieg das Dorf zu einem beliebten Tourismusziel auf. Den meisten Zuspruch erlebte es in den 70er und 80er Jahren. Ab den 90er Jahren ließ der Andrang jedoch allmählich nach, was wiederum einen deutlichen Strukturwandel zur Folge hatte. So wurden mehrere ältere Hotels abgerissen, während andere Gebäude leer standen. Statt Hotels bestimmen seither gehobene Eigentums- und Ferienwohnungen das Bild des Fischerortes. Nach wie vor präsentiert sich das Dorf jedoch wunderschön und bildet ein lohnenswertes Ziel bei einem Urlaub auf Mallorca.

Was Cala Figuera so sehenswert macht

Das Fischereidorf eignet sich ausgezeichnet für einen entspannenden Erholungsurlaub. So ist es dort sogar bei Tage meist angenehm ruhig. Die malerischen Gassen des spanischen Ortes mit ihren Läden laden zum Stöbern ein. Dabei findet der Besucher kleine Geschäfte, in denen sich bezaubernde Erinnerungsstücke für Zuhause erwerben lassen.
Zu den typischen Merkmalen der Gemeinde zählen die hellen Häuser mit ihren Steinmauern und vielen schönen Blumen auf den Terrassen. Umgeben werden die romantischen Bauten von zahlreichen Palmen.

Sehenswürdigkeiten

Ebenfalls einen Blick wert sind Bauwerke wie die Kirche Sant Andreu, die im 18. Jahrhundert entstand und über eine berühmte Barockorgel verfügt, die im 14. Jahrhundert errichtete Rosenkranzkapelle sowie das imposante Rathaus. Aus dem 16. Jahrhundert stammt das Stadttor Porta Murada mit seinem Turm.
Immer am Mittwoch und Samstag findet der Wochenmarkt statt. Dort bieten die Stände Lebensmittel und diverse Tourismusartikel an.

Strände

Über einen eigenen Strand verfügt das Fischerdorf nicht. Das mag wohl der Grund sein, warum es dort keine Massen an Touristen gibt. Bis zum nächsten Strand an der Cala Santanyi müssen rund vier Kilometer zurückgelegt werden, was sich aber zu Fuß bewältigen lässt. Der feine Sandstrand mit seinem blaugrünen Wasser eignet sich wegen seiner Flachheit auch für Kinder. Im Sommer sind außerdem Rettungsschwimmer im Einsatz.

Der Hafen

Eine besondere idyllische Atmosphäre herrscht im kleinen Cala-Figuera-Hafen. Dort kann der Gast von einer der Hafenkneipen aus beobachten, wie die Fischerboote wieder vom Meer zurückkehren oder ihre Boote und Netze reparieren, als ob die Zeit in dem Hafenstädtchen still stehen würde.

Unterkünfte

Große Hotelburgen gibt es im Ort nicht. Es sind aber durchaus verschiedene kleinere Hotels mit Swimmingpools vorhanden. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich Halbpensionen und Ferienwohnungen.


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